Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat sieben Nationalspieler Malaysias für zwölf Monate von offiziellen Fußballpartien ausgeschlossen. Der Grund für diese drastische Maßnahme ist die Einbürgerung der im Ausland geborenen Spieler durch den malaysischen Fußballverband (FAM) auf Basis “manipulierter Dokumente”. Es wurde festgestellt, dass keiner der betroffenen Spieler Vorfahren in Malaysia besitzt, was die Fälschung der Spielberechtigungsdokumente untermauert. Das Cas-Schiedsgericht bestätigte, dass die Fälschung nachgewiesen wurde und die zwölfmonatige Sperre eine angemessene und verhältnismäßige Sanktion darstellt, angesichts der Mitschuld der Spieler an diesem Betrug. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Vergehens und die Notwendigkeit, faire und transparente Abläufe im internationalen Fußball zu gewährleisten. Der Fußball Malaysia Skandal erreicht damit einen neuen Höhepunkt, der weitreichende Konsequenzen nach sich zieht.
Die Spielsperre für die sieben Spieler beginnt offiziell am 5. März 2024. Allerdings werden drei Monate, die bereits seit der vorläufigen Sanktion vergangen sind, auf die Gesamtstrafe angerechnet. Ursprünglich hatte der Weltverband Fifa die Spieler für zwölf Monate für alle fußballbezogenen Aktivitäten gesperrt. Der Fall landete vor dem Cas, nachdem der malaysische Fußballverband Berufung gegen die Fifa-Sanktionen eingelegt hatte. Das Cas-Gremium bekräftigte zwar die Entscheidung der Fifa hinsichtlich der zwölfmonatigen Dauer, schränkte die Sperre jedoch auf offizielle Spiele ein. Das bedeutet, dass die betroffenen Spieler das Training in ihren Clubs wieder aufnehmen dürfen, was eine kleine Erleichterung inmitten des Fußball Malaysia Skandal darstellt.
Die Fifa hatte zudem eine empfindliche Geldstrafe von knapp 390.000 Euro gegen den malaysischen Fußballverband verhängt, die durch die Cas-Entscheidung bestehen bleibt. Schon in seiner Berufung räumte der FAM “institutionelle Mängel” ein und bestritt nicht gänzlich, für den Verstoß gegen den Fifa-Disziplinarkodex mitverantwortlich zu sein. Trotz dieser Eingeständnisse beantragte der Verband in seiner Berufung, die Sanktionen aufzuheben und die Geldstrafe zu vermindern. Diese Haltung zeigt die komplexen Herausforderungen, denen sich der malaysische Fußball gegenübersteht, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung internationaler Regeln und Standards. Der Verband muss nun Wege finden, um seine internen Prozesse zu stärken und zukünftige ähnliche Vorfälle zu verhindern, um den Ruf des Fußball Malaysia Skandal wiederherzustellen.
Die Spieler selbst beantragten die vollständige Aufhebung der Fifa-Entscheidung mit der Begründung, ihnen könne kein Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Das Cas-Urteil spricht jedoch von einer “Mitschuld” der Spieler, was ihre Argumentation entkräftet. Schon vor dem endgültigen Cas-Entscheid hatte der Skandal weitreichende Konsequenzen nach sich gezogen: Ende Januar trat der gesamte Vorstand des malaysischen Fußballverbandes geschlossen zurück, was die Tiefe der Krise verdeutlicht. Darüber hinaus hatte die Fifa bereits drei Spiele Malaysias, in denen die sieben Spieler zum Einsatz gekommen waren, nachträglich mit 0:3 gewertet. Dieser Fußball Malaysia Skandal hat somit nicht nur die betroffenen Spieler und den Verband getroffen, sondern auch direkte Auswirkungen auf die sportliche Bilanz des Landes.

