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    Home»News»Kiew Brücken unter Beschuss bei Merz Besuch
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    Kiew Brücken unter Beschuss bei Merz Besuch

    OMN AIBy OMN AIOctober 5, 2026No Comments4 Mins Read
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    Die russischen Angriffe auf Kiew haben am Sonntag eine wichtige Brücke getroffen. Der Angriff ereignete sich während des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in der ukrainischen Hauptstadt. Über Kiew waren Luftalarm und Explosionen zu hören. Auch die ukrainische Luftabwehr wurde aktiviert.

    Merz war nach Kiew gereist, um Präsident Wolodymyr Selenskyj die Unterstützung Deutschlands zu zeigen. Sein Besuch erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem Russland seine Angriffe auf die Hauptstadt verstärkt.

    „Die Ukraine braucht in den kommenden Wochen unsere volle Unterstützung“, sagte Merz. Er warnte davor, dass der Krieg nicht auf die Ukraine begrenzt bleiben könnte. Russland müsse gestoppt werden, sagte der Kanzler.

    Die angegriffene Nordbrücke führt über den Dnipro und gehört zu den wichtigsten Verkehrswegen der Hauptstadt. Videos zeigten eine große Explosion auf der Brücke. Danach stieg eine dichte schwarze Rauchwolke auf. Während des Angriffs waren noch Fahrzeuge auf der Strecke unterwegs.

    Nach Angaben von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko wurden zwei Menschen verletzt. Die Nordbrücke war damit innerhalb weniger Tage erneut Ziel eines Angriffs.

    Auch die Südbrücke von Kiew war zuvor mehrfach getroffen worden. Die Brücke ist besonders wichtig, weil dort Straßenverkehr und eine U-Bahn-Verbindung verlaufen. Die Angriffe auf beide Brücken haben deshalb große Bedeutung für die Stadt.

    Ukrainische Behörden befürchten, dass Russland die Verkehrswege über den Dnipro gezielt schwächen will. Der Fluss teilt Kiew in zwei große Bereiche. Auf der rechten Seite befinden sich viele staatliche Einrichtungen und Büros. Die linke Seite ist stärker von Wohngebieten geprägt.

    Ein Ausfall wichtiger Brücken könnte den Verkehr zwischen beiden Seiten erheblich erschweren. Deshalb arbeitet die ukrainische Regierung bereits an Notfallplänen. Neue Übergänge über den Dnipro könnten gebaut werden, falls weitere Brücken beschädigt werden.

    Russland bestätigte den Angriff auf die Nordbrücke. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde eine Strecke getroffen, die für den Transport von Soldaten und militärischer Ausrüstung genutzt werde.

    Russland meldete zudem Angriffe auf zwei Frachtschiffe. Diese sollen militärische Ausrüstung für den Hafen von Odessa transportiert haben. Auch ein Logistikzentrum in der Region Kiew wurde nach russischen Angaben angegriffen.

    Merz besuchte Kiew trotz einer russischen Warnung. Moskau hatte ausländische Besucher und Diplomaten zuvor vor der Sicherheitslage in der Hauptstadt gewarnt.

    Der Kanzler wurde von Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche begleitet. Auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine stand im Mittelpunkt der Gespräche.

    Beide Länder wollen ihre Zusammenarbeit bei der Verteidigungsindustrie ausbauen. Geplant ist ein Abkommen zur gemeinsamen Produktion von Drohnen und Raketen. Die neuen Systeme sollen der Ukraine helfen, ihre Verteidigung gegen russische Angriffe zu stärken.

    Deutschland plant zudem neue finanzielle Hilfe. Berlin will rund eine Milliarde Euro für militärische Unterstützung bereitstellen. Weitere rund 350 Millionen Euro sollen für die Reparatur der beschädigten Energieversorgung genutzt werden.

    Die Unterstützung kommt während einer neuen russischen Luftoffensive. Russland setzt neben Raketen auch schnelle Drohnen ein. Einige dieser Drohnen können Teile der ukrainischen Luftabwehr umgehen. Gleichzeitig fehlen Kiew weiterhin genügend Abfangsysteme.

    Merz sprach deshalb von entscheidenden Wochen. Vor seiner Reise erklärte er, dass die Ukraine auf Deutschland zählen könne. Mit seinem Besuch wollte er die enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern bestätigen.

    Für Kiews Einwohner bedeutet die neue Angriffswelle jedoch weitere Unsicherheit. Russland kündigte an, seine Angriffe auf die Hauptstadt und andere Regionen fortzusetzen. Besonders militärische Ziele und wichtige Infrastruktur sollen getroffen werden.

    Die neue Eskalation folgte auf Aussagen von Selenskyj. Der ukrainische Präsident kündigte an, Angriffe auf russische Ölraffinerien zu verstärken. Damit will Kiew auf russische Angriffe gegen die ukrainische Energieversorgung reagieren.

    Selenskyj sagte, Russland nutze seine Energiebranche zur Finanzierung des Krieges. Deshalb müsse die Ukraine dort Druck ausüben. US-Präsident Donald Trump hatte Kiew zuletzt vor Angriffen auf russische Energieanlagen gewarnt. Er befürchtet dadurch einen weiteren Anstieg der Ölpreise.

    Der Besuch von Merz zeigt die wachsende Bedeutung der deutschen Unterstützung. Während Russland Kiew weiter unter Druck setzt, will Berlin seine Militärhilfe, Energiehilfe und industrielle Zusammenarbeit mit der Ukraine ausbauen.

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