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    Deutsche Hilfe stärkt Hoffnung im Südsudan

    OMN AIBy OMN AISeptember 10, 2026No Comments3 Mins Read
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    Deutsche Hilfe stärkt Hoffnung im Südsudan
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    Vertretene der deutschen katholischen Kirche haben den Vertriebenen im Südsudan ihre anhaltende Unterstützung zugesichert. Während eines Besuchs in Malakal im Bundesstaat Upper Nile betonten sie ihre Solidarität mit den Menschen, die weiterhin unter den Folgen von Konflikten, Vertreibung und Unsicherheit leben.

    Die Delegation wurde von Andreas Frick, dem Direktor der katholischen Entwicklungsorganisation Misereor, angeführt. Begleitet wurde er von Erzbischof Stephan Burger aus Freiburg sowie von Bischof Stephen Nyodho Ador Majwok aus der Diözese Malakal. Gemeinsam besuchten sie die Pfarrei Heilige Familie im Schutzgebiet für Zivilisten in Malakal.

    Während des Besuchs sprachen die Kirchenvertreter mit Familien, Gemeindemitgliedern und Vertriebenen. Dabei machten sie deutlich, dass die internationale Gemeinschaft die schwierige Lage der Menschen im Südsudan nicht vergessen habe. Die Delegation wollte den Betroffenen Mut machen und ihnen zeigen, dass ihre Sorgen und Hoffnungen weiterhin wahrgenommen werden.

    Andreas Frick erklärte, dass ihn die Begegnungen im Südsudan tief beeindruckt hätten. Trotz vieler Probleme sehe er in dem Land großes Potenzial. Er lobte den starken Gemeinschaftssinn der Menschen und ihre Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen Hoffnung zu bewahren.

    Nach seinen Worten gehört der Südsudan zu den Ländern, die ihn besonders bewegt haben. Er verwies auf die Entschlossenheit vieler Familien, trotz aller Herausforderungen an eine bessere Zukunft zu glauben. Diese Haltung sei ein Zeichen von Stärke und Zusammenhalt.

    Frick hob zudem positive Entwicklungen hervor. Er verwies auf Fortschritte in Bereichen wie Landwirtschaft und Bildung. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Gewalt und Unsicherheit weiterhin große Hindernisse für die Entwicklung des Landes darstellen. Viele Menschen leben noch immer fern ihrer Heimatorte und sind auf Unterstützung angewiesen.

    Die Vertreter von Misereor versicherten den Vertriebenen, dass ihre Erfahrungen und Bedürfnisse weiterhin Gehör finden werden. Die Organisation wolle ihre Hilfe fortsetzen und die Menschen auf ihrem Weg begleiten. Diese Zusage wurde von vielen Anwesenden als wichtiges Zeichen der Ermutigung aufgenommen.

    Als Symbol der Hoffnung überreichte Frick der Gemeinde eine kleine Kerze. Das Licht sollte die Zuversicht auf eine bessere Zukunft darstellen. In seiner Ansprache verband er dieses Symbol mit dem christlichen Glauben und der Hoffnung auf Frieden, Sicherheit und neues Leben.

    Er betonte, dass viele Menschen trotz schwieriger Umstände ihren Glauben bewahrt hätten. Dieser Glaube könne Kraft geben, Herausforderungen zu überwinden und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Für zahlreiche Familien im Schutzgebiet ist diese Hoffnung ein wichtiger Teil ihres Alltags.

    Während eines Gottesdienstes richtete auch Erzbischof Stephan Burger Worte an die Gemeinde. Er dankte den Menschen für ihre Standhaftigkeit und ihre Treue zum Glauben. Trotz vieler Belastungen hätten sie Hoffnung und Liebe bewahrt.

    Burger erklärte, dass die Begegnungen mit den Vertriebenen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätten. Er nehme ihre Geschichten, ihre Hoffnungen und ihren Glauben mit in sein Heimatland. Gleichzeitig versprach er, die Anliegen der Menschen weiterhin bekannt zu machen.

    Der Erzbischof sprach zudem ein Gebet für Frieden im Südsudan. Er bat um Schutz für die Familien und um Stabilität für das Land. Frieden sei eine wichtige Voraussetzung für den Wiederaufbau und für die Rückkehr vieler Vertriebener in ihre Heimatregionen.

    Der Besuch der deutschen Kirchenvertreter erfolgte in einer Zeit, in der viele Menschen im Südsudan weiterhin mit großen Herausforderungen kämpfen. Konflikte, wirtschaftliche Probleme und Vertreibungen belasten zahlreiche Familien. Internationale Unterstützung bleibt deshalb für viele Gemeinden von großer Bedeutung.

    Die Reise nach Malakal sollte nicht nur Hilfe zusichern, sondern auch Hoffnung vermitteln. Für viele Bewohner war die Anwesenheit der Delegation ein Zeichen, dass ihre Situation nicht vergessen wird. Die Botschaft des Besuchs war eindeutig: Die Menschen im Südsudan können weiterhin auf Solidarität, Unterstützung und Begleitung durch die internationale Kirche zählen.

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