Aktuelle Satellitenbilder und freigegebene Aufnahmen des US-Militärs zeigen massive Zerstörungen im Iran, die auf gezielte Angriffe zurückzuführen sind. Berichte deuten auf den Einsatz amerikanischer Raketen hin, die mutmaßlich iranische Kampfflugzeuge und Shahed-Drohnen zum Ziel hatten. Obwohl eine unabhängige Verifizierung vieler dieser Bilder in den frühen Phasen des Konflikts schwierig bleibt, zeichnet sich ein Bild erheblicher militärischer Schläge ab. Die größte Einzelmeldung betrifft den Tod des iranischen Herrschers Ajatollah Khamenei sowie mehrerer hochrangiger Regierungsmitglieder, deren Residenzen auf Vorher-Nachher-Aufnahmen ebenfalls schwere Schäden aufweisen.
Die Angriffe der USA und Israels konzentrierten sich offenbar auf strategisch wichtige iranische Militäranlagen. Satellitenbilder dokumentieren deutliche Schäden an Radareinrichtungen der iranischen Luftwaffenbasis Zahedan. Am Militärstandort Konarak wurden unter anderem Drohnen- und Flugzeugbunker, Abschusseinrichtungen für Marschflugkörper und Marineschiffe getroffen. Auch die israelische Armee veröffentlichte Aufnahmen, die einen Schlag auf militärische Einrichtungen in Teheran und einen Angriff auf einen Standort der Basidsch-Miliz zeigen. Diese gezielten Schläge sollen die militärischen Fähigkeiten des Regimes empfindlich treffen, das genaue Ausmaß bleibt jedoch vorerst unklar.
Trotz dieser Verluste und massiver Zerstörungen gibt sich das iranische Regime nach außen hin unbeeindruckt. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass verlorene Kommandeure umgehend ersetzt worden seien und das Land hervorragend organisiert sei. Er betonte die Notwendigkeit der Verteidigung gegen amerikanische Angriffe. Da Angriffe auf das Territorium der Vereinigten Staaten nicht möglich seien, sehe sich Iran gezwungen, US-Stützpunkte und die von den USA genutzten Einrichtungen in den Ländern der Region ins Visier zu nehmen. Diese Erklärung deutet auf eine Verlagerung des Konfliktherdes in die Golfregion hin.
Die Vergeltungsschläge Irans haben bereits sichtbare Spuren hinterlassen. Satellitenaufnahmen zeigen erhebliche Schäden an einer Marinebasis in Bahrain, die auch vom US-Militär genutzt wird. Auch Aufnahmen aus Dubai weisen auf iranische Angriffe hin, was die Befürchtung schürt, dass mehrere Golf-Staaten ins Visier genommen werden könnten. Drei Tage nach Beginn der Angriffe der USA und Israels ist der weitere Verlauf des Konflikts schwer vorherzusagen. US-Präsident Donald Trump prognostizierte am Sonntag, dass mit mindestens vier Wochen Krieg zu rechnen sei, was die Ernsthaftigkeit der Lage unterstreicht und eine schnelle Eskalation in der Region befürchten lässt.
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