Im Algerien WM Qualifikation Spiel hat sich Algerien mit einem starken Comeback gegen Jordanien durchgesetzt. Die Mannschaft gewann die Partie mit 2:1, obwohl sie zur Halbzeit noch zurücklag. Jordanien muss damit als WM-Debütant das vorzeitige Aus in der Gruppenphase hinnehmen. Das Spiel fand im Stadion in Santa Clara in der San Francisco Bay Area statt und bot lange Zeit ein enges Duell zwischen beiden Teams.
Algerien startete als spielbestimmende Mannschaft in die Partie und versuchte früh Druck aufzubauen. Das Team von Trainer Vladimir Petković kontrollierte den Ball und suchte den Weg nach vorne. Jordanien stand jedoch tief und verteidigte mit viel Disziplin. Dadurch entstanden zunächst nur wenige klare Chancen. Kapitän Riyad Mahrez hatte die besten Möglichkeiten für Algerien, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Der jordanische Torhüter reagierte mehrfach stark und hielt sein Team im Spiel.
Jordanien setzte auf Konter und wurde in der ersten Halbzeit belohnt. In der 36. Minute nutzte Nizar Al-Rashdan einen Fehler im algerischen Spielaufbau und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Algerien wirkte kurz geschockt, blieb aber spielbestimmend. Dennoch ging Jordanien mit dieser überraschenden Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Algerien deutlich das Tempo und spielte aggressiver nach vorne. Jordanien wurde immer tiefer gedrängt und kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Der Druck zahlte sich in der 69. Minute aus, als der eingewechselte Nadhir Benbouali nach einer Ecke per Kopf den Ausgleich erzielte. Damit war das Spiel wieder völlig offen und die Partie kippte zunehmend zugunsten Algeriens.
In der Schlussphase setzte sich Algerien schließlich durch. Amine Gouiri erzielte in der 82. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:1. Jordanien versuchte noch einmal zu reagieren, fand aber keine Lösungen mehr gegen die stabile algerische Defensive. Algerien spielte die Führung danach kontrolliert herunter und sicherte sich den wichtigen Sieg.
Die Mannschaft musste dabei auf Mohamed Amoura verzichten, der verletzungsbedingt fehlte. Trotzdem zeigte Algerien eine starke Mannschaftsleistung und bewies große Moral nach dem Rückstand. Auch Ramy Bensebaini stabilisierte die Defensive in der zweiten Hälfte und half, Jordanien unter Kontrolle zu halten.
Mit dem Sieg hat Algerien nun drei Punkte nach zwei Spielen und gute Chancen auf das Weiterkommen. Im letzten Gruppenspiel gegen Österreich entscheidet sich der Einzug in die K.o.-Phase. Jordanien hingegen ist bereits ausgeschieden und kann die Gruppenphase nicht mehr verlassen, selbst bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Argentinien.
Die Partie zeigte klare Unterschiede im Spielverlauf. Jordanien verteidigte lange gut und nutzte einen Fehler zur Führung. Algerien blieb jedoch geduldig, erhöhte nach der Pause den Druck und drehte das Spiel verdient. Damit lebt die Hoffnung auf ein Weiterkommen weiter, während Jordanien die WM früh verlassen muss.

