Close Menu
Gernews
    What's Hot

    Russland: Putin kriminalisiert Leugnung von Naziverbrechen als Genozid

    April 9, 2026

    CDU-Büros auf Google Maps zu »Eierhaus« umbenannt: Ein digitaler Streich?

    April 9, 2026

    Katherina Reiche prüft Übernahme der Raffinerie Gelsenkirchen

    April 9, 2026
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Trending
    • Russland: Putin kriminalisiert Leugnung von Naziverbrechen als Genozid
    • CDU-Büros auf Google Maps zu »Eierhaus« umbenannt: Ein digitaler Streich?
    • Katherina Reiche prüft Übernahme der Raffinerie Gelsenkirchen
    • Artemis 2: Astronauten bereiten sich auf Rückkehr zur Erde vor
    • Rheinland-Pfalz: CDU und SPD verhandeln Große Koalition
    • Iran, Hormuz & Weltwirtschaft: Drohen neue Jojo-Effekte?
    • Honorarkürzung Psychotherapeuten: Fatale Folgen für Patienten
    • Klimaaktivist Hamburg Flughafen Blockade: Erstes Urteil gesprochen
    GernewsGernews
    Subscribe
    • Ausland
    • Gesellschaft
    • Inlandnews
    • News
    • Politik
    • Sport
    • Weltpolitik
    • Wirtschaft
    • Wissenschaft
    Gernews
    Home»Ausland»Familiennachzug und Einbürgerung: Neue Regeln von Bundeskanzler Merz angekündigt
    Ausland

    Familiennachzug und Einbürgerung: Neue Regeln von Bundeskanzler Merz angekündigt

    Lester HoltBy Lester HoltMay 28, 2025No Comments3 Mins Read
    Facebook Twitter LinkedIn Telegram Pinterest Tumblr Reddit WhatsApp Email
    Share
    Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

    Das Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz hat erste Schritte zur Verschärfung der Migrationspolitik beschlossen. Die Bundesregierung plant, den Familiennachzug für bestimmte Geflüchtete auszusetzen und die Einbürgerung für besonders gut integrierte Einwanderer wieder zu verlangsamen. Die Vorschläge stammen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und müssen noch vom Bundestag bestätigt werden.

    Der Familiennachzug soll für Menschen mit subsidiärem Schutzstatus für zwei Jahre ausgesetzt werden. Diese Gruppe umfasst Geflüchtete, die zwar keinen Asylstatus erhalten, aber aufgrund von Gefahr wie politischer Verfolgung oder Folter in ihrem Herkunftsland in Deutschland bleiben dürfen. Ende März lebten laut Bundesregierung rund 388.000 Menschen mit diesem Schutzstatus hier, etwa drei Viertel davon stammen aus Syrien.

    Bislang durften Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten mit einem monatlichen Kontingent von 1.000 Personen nach Deutschland einreisen. Insgesamt wären das jährlich etwa 12.000 Personen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr stellten knapp 230.000 Menschen in Deutschland einen ersten Asylantrag. Zwischen 2018 und 2024 entfielen rund acht Prozent aller Visa zur Familienzusammenführung auf diese Gruppe.

    Ausgenommen von der Aussetzung sind sogenannte Härtefälle. Welche konkreten Situationen darunter fallen, ist im Gesetzentwurf bisher nicht klar definiert. Ähnliche Regelungen gab es bereits von 2016 bis 2018, damals mit der Begründung, die Aufnahme- und Integrationskapazitäten nicht zu überlasten.

    Kritiker der Pläne reagieren scharf. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl bezeichnete die geplanten Änderungen als „Katastrophe für die betroffenen Familien“. Die Sprecherin Tareq Alaows warnte, dass sichere und legale Fluchtwege geschlossen würden. Viele Familien warteten schon seit Jahren auf die Bearbeitung ihrer Anträge, sodass eine Trennung oft länger als zwei Jahre dauere.

    Auch der Migrations- und Arbeitsmarktexperte Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) äußerte Bedenken. Er erklärte, dass die Trennung von Ehepartnern und Kindern für Geflüchtete eine starke psychische Belastung darstelle und die Integration erschwere.

    Bei der Einbürgerung sollen die im Rahmen der Ampel-Koalition beschlossene beschleunigte Einbürgerung nach drei Jahren für besonders gut integrierte Zuwanderer wieder zurückgenommen werden. Die üblichen Einbürgerungsfristen bleiben jedoch verkürzt: Von acht auf fünf Jahre. Auch die Erlaubnis für den Doppelpass bleibt bestehen.

    Brücker sieht die Rücknahme der beschleunigten Einbürgerung kritisch. Sie betreffe vor allem hochqualifizierte Einwanderer mit guten Einkommen. „Damit trifft die Änderung die Menschen, die wir in Deutschland brauchen“, so Brücker. Die Staatsbürgerschaft fördere nachweislich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und erhöhe den Anreiz für Fachkräfte, nach Deutschland zu kommen.

    Die Bundesregierung sieht in den Maßnahmen einen Schritt zur Steuerung der Migration und zur Entlastung der Integrationsstrukturen. Ob und wie der Bundestag die Gesetzesänderungen annimmt, bleibt abzuwarten.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram Email
    Previous ArticleGaza Humanitarian Foundation beginnt Hilfslieferungen trotz Hamas-Boykottaufruf
    Next Article BVB-Spielernoten: Warum Serhou Guirassy trotz Torrekord nur im Mittelfeld landet
    Lester Holt
    • Website
    • Facebook

    Lester Holt is a freelance journalist based in the USA, with over 25 years of experience reporting on Politics, World Affairs, Business, Health, Technology, Finance, Lifestyle, and Culture. He earned his degree in Journalism from California State University, Sacramento. Throughout his career, he has contributed to outlets such as NBC News, MSNBC, and The New York Times. Known for his clear reporting and insightful storytelling, Lester delivers accurate and timely news that keeps readers informed on national and global developments.

    Related Posts

    Russland: Putin kriminalisiert Leugnung von Naziverbrechen als Genozid

    April 9, 2026

    Russland bestätigt Tod von 16 Kamerunern im Ukraine-Krieg

    April 7, 2026

    JD Vance leistet Orbán Wahlkampfhilfe vor Ungarns Wahl

    April 7, 2026
    Add A Comment

    Comments are closed.

    Neueste Nachrichten

    Klimaaktivist Hamburg Flughafen Blockade: Erstes Urteil gesprochen

    April 7, 2026

    Russland bestätigt Tod von 16 Kamerunern im Ukraine-Krieg

    April 7, 2026

    Trump droht mit Kriegsverbrechen: Globale Folgen & E-Auto-Boom

    April 7, 2026

    Tobit Software treibt Digitalisierung in Ahaus voran

    April 7, 2026
    Trendnachrichten

    Jeffrey Epstein RAF: Nutzte er Militärflugplätze für Mädchenschmuggel?

    Ausland February 27, 2026

    Das britische Verteidigungsministerium untersucht aktiv, ob der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Flugplätze der Royal Air…

    Internationaler Frauentag: Weltweite Demos für Gleichberechtigung

    March 9, 2026

    Streusalz Berlin Diskussion: Sondergenehmigung entfacht Debatte

    January 30, 2026

    Ersparnisse Deutschland: Paradox von Rekordvermögen & leeren Konten

    March 9, 2026

    Gernews Post liefert fesselnde Geschichten, aktuelle Nachrichten, Sport und Kultur – mit mutigen Perspektiven und zeitnahen Updates, um die Leser weltweit informiert, inspiriert und verbunden zu halten.

    We're social. Connect with us:

    Facebook Instagram LinkedIn
    Kategorien
    • Ausland
    • Gesellschaft
    • Inlandnews
    • News
    • Politik
    • Sport
    • Weltpolitik
    • Wirtschaft
    • Wissenschaft
    Wichtiger Link
    • Nutzungsbedingungen
    • Haftungsausschluss
    • Kontaktieren Sie uns
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    All Rights Reserved © 2026 Gernews.

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.