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    Home»News»Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft: Gericht sieht Wiederholungsgefahr
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    Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft: Gericht sieht Wiederholungsgefahr

    By March 11, 2026No Comments2 Mins Read
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    Das zuständige Gericht in Oslo hat Marius Borg Høibys Antrag auf Freilassung aus der Untersuchungshaft abgelehnt. Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wird weiterhin inhaftiert bleiben, da eine hohe Wiederholungsgefahr der vorgeworfenen Taten bestünde. Diese Entscheidung, die von Nachrichtenagentur dpa und der „Bild“-Zeitung übereinstimmend berichtet wurde, erfolgte mitten in einem laufenden Vergewaltigungsprozess, der die Öffentlichkeit in Norwegen und darüber hinaus intensiv beschäftigt. Høibys Anwältin hatte argumentiert, dass keine Wiederholungsgefahr bestehe, konnte das Gericht jedoch nicht überzeugen. Die Fortsetzung der Untersuchungshaft unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der die Justiz die Anschuldigungen gegen den 29-Jährigen behandelt.

    Høiby war kurz vor dem Start der Hauptverhandlung Anfang Februar erneut festgenommen worden. Der Grund für die erneute Inhaftierung war ein mutmaßlicher Verstoß gegen ein gerichtliches Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin. Zudem soll er sich in diesem Zusammenhang rücksichtslos verhalten haben. Seit dieser Festnahme befindet sich Marius Borg Høiby durchgehend in Untersuchungshaft. Der Verstoß gegen ein solches Verbot, das zum Schutz mutmaßlicher Opfer erlassen wird, wiegt schwer und hat maßgeblich zur Einschätzung des Gerichts beigetragen, dass eine potenzielle Gefahr weiterer Delikte besteht. Die Ablehnung des Freilassungsantrags signalisiert eine klare Haltung der Justiz, präventive Maßnahmen konsequent durchzusetzen.

    Die betroffene Ex-Freundin ist zudem eines der mutmaßlichen Opfer in dem umfassenderen Vergewaltigungsverfahren gegen Høiby. Die ursprünglichen Ermittlungen gegen den Sohn der Kronprinzessin wurden im August 2024 eingeleitet, nachdem ein Vorfall in ihrer Wohnung gemeldet worden war. Es wird behauptet, dass Marius Borg Høiby in der Beziehung zu dieser Frau mehrfach gewalttätig geworden sein soll. Trotz der schwerwiegenden Vorwürfe und der laufenden Ermittlungen hatten sich die beiden bis kurz vor Prozessbeginn regelmäßig gesehen. Diese Umstände sind Teil der komplexen Gemengelage, die das Gericht nun im Rahmen des Verfahrens zu bewerten hat und die eine genaue Prüfung der Beziehungsdynamik erfordert.

    Der Prozess gegen Marius Borg Høiby läuft noch bis zum 19. März. Ein Termin für die Verkündung des Urteils steht derzeit noch aus. Interessanterweise wurde während seiner gerichtlichen Äußerungen deutlich, dass Marius Borg Høiby sich selbst als Opfer sieht. Diese Perspektive könnte die Verteidigungsstrategie prägen und wird sicherlich im weiteren Verlauf der Verhandlungen eine Rolle spielen. Das Urteil in diesem aufsehenerregenden Fall wird mit Spannung erwartet und könnte weitreichende Konsequenzen für den Sohn der Kronprinzessin haben sowie die öffentliche Debatte über Gewalt und Schutzmaßnahmen weiter anfachen. Die Entscheidung des Gerichts, die U-Haft aufrechtzuerhalten, zeugt von der Schwere der Vorwürfe und dem Bestreben, eine Wiederholung zu verhindern.

    Source: Read Original

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