Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München wird am Samstag von drohendem Verkehrschaos überschattet. Ein Warnstreik der Gewerkschaft Ver.di legt den Stadtbahn- und Busverkehr in Dortmund lahm, was die Anreise für tausende Fans massiv erschwert. Der BVB ruft daher eindringlich zu einer frühzeitigen Anreise auf und empfiehlt, wenn möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Signal Iduna Park zu kommen. Dies soll dazu beitragen, größere Staus und Verzögerungen rund um das Stadion zu vermeiden und einen reibungslosen Start der Partie zu gewährleisten, da die gewohnten öffentlichen Verkehrsmittel nicht zur Verfügung stehen.
Für Autofahrer rät der Club, auf Parkhäuser in der Innenstadt oder weiter entfernte Stellflächen, etwa an der TU Dortmund, auszuweichen. Regional- und S-Bahnen sind zwar vom Streik nicht betroffen, doch empfiehlt der BVB aus “Sicherheitsgründen”, bei einer Anreise über den Dortmunder Hauptbahnhof nicht bis zu den stadionnahen Haltestellen zu fahren. Stattdessen sollten Fans die rund 40 Minuten lange Strecke zum Stadion zu Fuß zurücklegen. Diese Empfehlung zielt darauf ab, überfüllte Bahnsteige zu vermeiden und die Sicherheit der anreisenden Zuschauer zu gewährleisten, indem sie die Menschenmassen besser verteilt.
Auch nach Spielende wird von den Fans Geduld erwartet. “Habt keine Eile beim Verlassen des Stadions, bewahrt Ruhe, kalkuliert auch längere Warte-/Verweilzeiten mit ein”, appelliert der Verein. Diese Vorsichtsmaßnahme ist aufgrund mehrerer parallel stattfindender Großveranstaltungen in unmittelbarer Nähe besonders wichtig: In der Helmut-Körnig-Halle laufen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften, und in der Westfalenhalle findet ein Techno-Konzert statt. Zusätzlich erschwert eine Vollsperrung der A2 zwischen Dortmund-Nordwest und Dortmund-Nordost die Situation für den gesamten Straßenverkehr erheblich und fügt eine weitere Komplikation hinzu.
Die potenziellen Probleme sind keine Unbekannten. Erst am vergangenen Dienstag sorgten zwei parallel stattfindende Konzerte beim Champions-League-Spiel des BVB gegen Atalanta Bergamo für massive Verkehrsprobleme. Der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund steckte damals über eine Stunde im Stau fest, was zu einer 15-minütigen Verspätung des Anpfiffs führte. Angesichts dieser jüngsten Erfahrungen und der Vielzahl der aktuellen Einschränkungen – Streik, parallele Events, Autobahnsperrung – ist eine akribische und frühzeitige Planung der An- und Abreise für alle Besucher des BVB-Bayern-Spiels von entscheidender Bedeutung, um Frustrationen und unnötige Verzögerungen zu minimieren.

