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    Home»Politik»EU-Kommission warnt vor TikTok-Sucht: Hohe Strafen drohen
    Politik

    EU-Kommission warnt vor TikTok-Sucht: Hohe Strafen drohen

    By February 7, 2026No Comments3 Mins Read
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    Die Europäische Kommission hat vorläufige Ergebnisse ihrer Untersuchung zu TikTok veröffentlicht, die nahelegen, dass das Design der Social-Media-App süchtig machen könnte. Funktionen wie das „Infinite Scroll“ und ein extrem personalisierter Empfehlungsalgorithmus werden besonders kritisiert, da sie süchtig machendes Verhalten fördern und die Selbstkontrolle der Nutzer, insbesondere von Minderjährigen, beeinträchtigen könnten. TikTok wird vorgeworfen, die Risiken seiner Funktionen nicht angemessen bewertet und keine wirksamen Maßnahmen zur Risikominderung umgesetzt zu haben. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, drohen dem Unternehmen Bußgelder von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Die EU-Kommission sieht darin einen Verstoß gegen den Digital Services Act (DSA), und diese Entwicklung reiht sich ein in eine globale Debatte über die Risiken von Social Media, die bereits zu Altersbeschränkungen in Ländern wie Australien geführt hat. Spanien erwägt ähnliche Schritte.

    Parallel dazu erschütterte ein mutmaßlicher Anschlag Moskau, bei dem General Wladimir Aleksejew, stellvertretender Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, niedergeschossen und verletzt wurde. Außenminister Sergej Lawrow machte die Ukraine für den Vorfall verantwortlich und bezeichnete ihn als Terroranschlag, der die Friedensverhandlungen gefährde. Der Zeitpunkt des Attentats ist brisant, da es kurz nach einer neuen Gesprächsrunde zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi stattfindet. Aleksejew gilt als einer der klügsten Köpfe des Militärgeheimdienstes und spielte eine entscheidende Rolle im Krieg gegen die Ukraine, unter anderem durch seine Verantwortung für russische Söldnertruppen. Dies ist bereits der vierte Anschlag auf hochrangige Militärs in Moskau innerhalb eines Jahres, was die Verwundbarkeit selbst von Generälen in der russischen Hauptstadt und das Versagen der Sicherheitsbehörden offenbart.

    Im Bereich des TV-Humors sorgte die NDR-Satiresendung „Extra 3“ für Schlagzeilen, indem sie einen umstrittenen Grönland-Beitrag strich und stattdessen eine Entschuldigung ausstrahlte. Comedian Maxi Schafroth hatte Ende Januar in Nuuk vorgegeben, ein Vertreter der US-Regierung zu sein, Interviews mit verblüfften Inselbewohnern geführt und versucht, eine US-Flagge zu hissen. Diese Aktion stieß bei den Grönländern auf Empörung, da die Angst vor einer US-Invasion dort real sei und die Satire zu nah an der Realität siedelte. Die Redaktion von „Extra 3“ und Schafroth selbst erkannten den Fehler, da der Sketch weder Erkenntnis stiften noch zum Lachen reizen konnte, wenn er lokale Sensibilitäten derart verletzte. Die Entscheidung, den Beitrag zurückzuziehen, wurde als weise eingeschätzt, auch wenn dafür hohe Reisekosten angefallen sein dürften.

    Weitere Nachrichten des Tages umfassen Berichte russischer Militärblogger über den Ausfall von Starlink-Terminals an der Front, was auf Schritte von Elon Musk hindeuten könnte, den Zugang für Putins Truppen zu unterbinden. In Pakistan kamen bei einem Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus mindestens 31 Menschen ums Leben. Ein 14-Jähriger wurde in Dormagen mutmaßlich von einem Kind getötet, wobei die Ermittlungen laufen. Außerdem rückt der Super Bowl in den Fokus der Werbeindustrie: Zahlreiche Stars wie Emma Stone und Matthew McConaughey traten in aufwendigen Spots auf, die für Preise von rund acht Millionen Dollar pro 30 Sekunden eine Rekordzahl von Zuschauern erreichen. Schauspieler Bastian Pastewka äußerte sich kritisch über Humor im Umgang mit Autokraten wie Donald Trump, deren Lächerlichkeit nicht über ihre Brandgefährlichkeit hinwegtäuschen dürfe. Zudem wird der irakische Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ als berührende Tragikomödie empfohlen, die die Geschichte eines neunjährigen Mädchens während des Golfkriegs erzählt, das für Saddam Hussein einen Kuchen backen soll.

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