Ein dramatischer Einsatz beschäftigt die Rettungskräfte am Freitagmorgen in Berlin. In einem großen Hochhaus bricht ein gefährliches Feuer aus. Das Gebäude im Stadtteil Friedrichshain zählt 21 Etagen. Der Brand fordert nach ersten Erkenntnissen fünf verletzte Personen. Alle Verletzten werden umgehend von Notärzten versorgt und medizinisch betreut. Die genaue Ursache für das Schadensfeuer steht derzeit noch nicht fest. Das Hochhaus befindet sich unweit des Ostbahnhofs.
Das Feuer bricht gegen 6 Uhr 30 in einer Wohnung aus. Der Brandherd liegt im elften Obergeschoss des riesigen Gebäudes. Innerhalb kurzer Zeit greifen die Flammen auf die Wohnung im zwölften Stock über. Dichter und dunkler Rauch breitet sich im gesamten Haus aus. Bei den Bewohnern bricht angesichts der Gefahr Panik aus. Einige Menschen erwägen aus Verzweiflung einen Sprung aus dem Fenster. Die Situation vor Ort erweist sich als äußerst kritisch.
Die Berliner Feuerwehr trifft kurz nach dem Notruf am Einsatzort ein. Die Retter starten unverzüglich mit der Bergung der gefährdeten Menschen. Die Rettung gestaltet sich extrem dramatisch für die Einsatzkräfte. Eine Person rettet sich mit einem Sprung in den Korb einer Drehleiter. Der Korb befindet sich zu diesem Zeitpunkt hoch über dem Erdboden. Ein Sprecher der Feuerwehr schildert die Rettungsaktion als sehr riskant.
Das gesamte Wohngebäude wird von den Rettungskräften komplett geräumt. Sämtliche Anwohner müssen ihre Wohnungen auf der Stelle verlassen. Die Helfer begleiten die Menschen zügig ins Freie auf die Straße. Vor dem Gebäude richtet der Rettungsdienst eine Sammelstelle für die Betroffenen ein. Keiner der Bewohner darf wegen des gefährlichen Rauchs zurück in das Haus. Die Rettung der Leben besitzt oberste Priorität.
Der schwere Löscheinsatz zieht sich über knapp drei Stunden hin. Die Feuerwehr bekämpft die Flammen mit einem großen Aufgebot an Kräften. Gegen 9 Uhr 30 melden die Atemschutztrupps den Brand schließlich unter Kontrolle. Eine weitere Ausbreitung des Feuers kann damit verhindert werden. Im Anschluss lüften die Einsatzkräfte das stark verrauchte Gebäude gründlich aus. Der beißende Qualm zog durch mehrere Flure und Treppenhäuser.
Die Brandursache bleibt vorerst noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Kriminaltechniker beginnen direkt nach dem Löscharbeiten mit der Arbeit vor Ort. Sie untersuchen die zerstörten Wohnungen auf Spuren und Hinweise. Bislang gibt es noch keine Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens. Die zwei betroffenen Etagen sind durch das Feuer stark beschädigt worden.
Für die Anwohner bedeutet der Vorfall einen extrem großen Schock. Viele Menschen stehen nach der Evakuierung ohne Hab und Gut auf der Straße. Notfallseelsorger kümmern sich vor Ort um die traumatisierten Bewohner. Die Behörden suchen nach Unterkünften für die Obdachlosen. Einige Wohnungen sind durch Ruß und Löschwasser vorübergehend unbewohnbar. Die Betroffenen kommen vorerst bei Freunden oder in Notunterkünften unter.
Das rasche Handeln der Feuerwehr verhindert eine noch größere Katastrophe. Die Einsatzkräfte arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen vor Ort. Dank des mutigen Einsatzes bringen die Retter alle Personen in Sicherheit. Ein Verlust von Menschenleben ist zum Glück nicht zu beklagen. Die fünf Verletzten verbleiben zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus. Ihre Pflege wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
In der Nachbarschaft rund um den Ostbahnhof ist die Hilfsbereitschaft hoch. Anwohner versorgen die betroffenen Nachbarn mit warmen Getränken und Decken. Die Polizei sperrt den Bereich um den Einsatzort für den Verkehr ab. Es kommt zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr rund um Friedrichshain. Nach Abschluss der Bergung gibt die Polizei die gesperrten Straßen wieder frei. Die genaue Klärung der Brandursache geht in den nächsten Tagen weiter.

