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    Home»Ausland»El Mencho tot: Mexiko versinkt nach Drogenboss-Tod in Gewalt
    Ausland

    El Mencho tot: Mexiko versinkt nach Drogenboss-Tod in Gewalt

    By February 23, 2026No Comments3 Mins Read
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    Der Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt als „El Mencho“, dem berüchtigten Anführer des mächtigen Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), markiert einen bedeutenden Schlag gegen die organisierte Kriminalität in Mexiko. „El Mencho“ wurde bei einem Einsatz des mexikanischen Militärs in Tapalpa verletzt und erlag seinen Verletzungen auf einem Flug nach Mexiko-Stadt. Die USA feierten die Tötung des Drogenbosses als „eine großartige Entwicklung für Mexiko, die USA, Lateinamerika und die ganze Welt“, in der Hoffnung auf eine Schwächung des Drogenhandels und eine Stärkung der regionalen Sicherheit. Die Nachricht seines Ablebens löste jedoch umgehend eine Welle der Unsicherheit und Vergeltung aus, die das Land in Aufruhr versetzte.

    Wie befürchtet, reagierten die Anhänger des CJNG mit einer beispiellosen Gewalteskalation. In mehreren Bundesstaaten Mexikos kam es zu systematischen Brandstiftungen, bei denen Autos, Banken, Tankstellen und Geschäfte in Flammen aufgingen. Auch Stützpunkte der Nationalgarde wurden gezielt angegriffen, was zu Toten und Verletzten führte. Rauchwolken stiegen über touristischen Hotspots wie Puerto Vallarta auf und zeugten von der Intensität der Vergeltungsaktionen des Kartells, das seine Macht demonstrierte. Die Brutalität der Reaktion zeigt die tiefe Verwurzelung und Organisationsfähigkeit des CJNG, das auch ohne seinen Anführer fähig ist, massiven Widerstand zu leisten.

    Angesichts der eskalierenden Lage forderten die Botschaften der USA, Deutschlands und anderer Länder ihre Bürger in Mexiko zu erhöhter Wachsamkeit auf. Es wurden ausdrücklich Warnungen vor Gewalttaten in beliebten karibischen Urlaubszielen wie Cancún, Cozumel und Tulum ausgesprochen. Die deutsche Botschaft riet dazu, an sicheren Orten wie Hotels zu bleiben, nicht unbedingt erforderliche Fahrten zu vermeiden und sich bei Straßensperren nicht zu widersetzen oder zu flüchten. Fluggesellschaften strichen oder leiteten Verbindungen um, insbesondere nach Puerto Vallarta; auch Guadalajara, ein Austragungsort der Fußball-WM 2026, war betroffen. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum rief zur Ruhe auf, während in Michoacán Schulen geschlossen blieben. Bei dem Militäreinsatz kamen sieben Bandenmitglieder, darunter „El Mencho“, ums Leben, drei Soldaten wurden verletzt.

    Das Ausmaß der Gewalt nach „El Menchos“ Tod übertrifft sogar die Reaktionen nach der Festnahme des früheren Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán im Jahr 2016. Die US-Regierung stuft das CJNG als ausländische Terrororganisation ein und hatte ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar für seine Ergreifung ausgesetzt. Der Ex-Polizist „El Mencho“ führte das 2011 von ihm gegründete Kartell, das sich zum gebietsweise am weitesten verbreiteten Verbrechersyndikat Mexikos entwickelt hat. US-Behörden beschreiben es als transnationale Organisation mit weitreichenden Verbindungen bis nach China und Australien. Neben dem Handel mit Fentanyl ist das CJNG in Erpressung, Schleusung von Migranten, Diebstahl von Öl und Mineralien sowie Waffenhandel verwickelt, was die Komplexität und Gefährlichkeit dieser Kriminalorganisation unterstreicht.

    Source: Read Original

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