In Worms wurde ein 89-jähriger Senior Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Unbekannte Täter gaben sich am Mittwochvormittag als Polizeibeamte aus und kontaktierten den älteren Herrn telefonisch. Sie gaukelten ihm vor, eine Einbrecherbande festgenommen zu haben und fragten gezielt nach Wertgegenständen, insbesondere nach Goldreserven, die der Mann besaß. Durch geschickte und manipulative Gesprächsführung gelang es den Betrügern, das Vertrauen des Seniors zu gewinnen und ihn zur Herausgabe seiner Wertsachen zu überreden.
Der Vorfall eskalierte, als die falschen Polizisten den 89-Jährigen dazu brachten, seine in einer Bank gelagerten Goldreserven abzuholen. Am frühen Abend des gleichen Tages übergab der Senior das wertvolle Edelmetall einem bislang unbekannten Abholer. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine Summe im sechsstelligen Bereich, was die Dreistigkeit und den Umfang der Tat unterstreicht.
Die Kriminalpolizei Worms hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise, die zur Aufklärung des Falls oder zur Identifizierung der Täter führen könnten, werden telefonisch unter 06241 852-0 oder per E-Mail an kiworms@polizei.rlp.de entgegengenommen. Die Behörden betonen die Wichtigkeit der Mithilfe aus der Bevölkerung, um weitere Opfer dieser kriminellen Machenschaften zu verhindern.
Angesichts des Vorfalls warnt die Polizei Worms eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen. Sie rät Bürgern, sofort aufzulegen, sobald am Telefon von Einbrecherbanden, Notfällen oder Unfällen im Familienumfeld die Rede ist. Es wird dringend empfohlen, im Zweifelsfall die Polizei selbst unter der Notrufnummer 110 oder der bekannten Rufnummer der örtlichen Dienststelle anzurufen, um die Echtheit eines Anrufs zu überprüfen. Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld, Gold oder Schmuck bereitzulegen oder an Abholer zu übergeben.
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