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    Irak Deutschland Energiekooperation soll wachsen

    OMN AIBy OMN AISeptember 16, 2026No Comments4 Mins Read
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    Irak Deutschland Energiekooperation soll wachsen
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    Der Irak will seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland ausbauen. Ministerpräsident Ali al-Saidi war am Dienstag zu einem offiziellen Besuch in Berlin. Bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz warb er um deutsche Unternehmen.

    Bagdad sieht deutsche Firmen als wichtige Partner für den Wiederaufbau. Al-Saidi sagte, Unternehmen aus Deutschland könnten langfristig im Irak tätig sein. Auch Firmen aus anderen Ländern seien willkommen.

    Der Irak verfügt über große Rohstoffvorkommen und viele Arbeitskräfte. Nach Ansicht des Ministerpräsidenten braucht das Land jedoch moderne Technik und Fachwissen. Hier sieht er eine wichtige Aufgabe für deutsche Unternehmen.

    Besonders wichtig ist für Bagdad der Energiesektor. Al-Saidi brachte mögliche Öllieferungen nach Deutschland ins Gespräch. Auch der Bau einer Pipeline könnte Teil einer künftigen Zusammenarbeit sein.

    Der Irak verkauft sein Öl bisher vor allem nach Ostasien. Die Nähe zu den asiatischen Märkten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Regierung will diese Abhängigkeit jedoch verringern und neue Abnehmer in Europa gewinnen.

    Der Irak verfügt bereits über eine Pipeline-Verbindung zur Türkei. Eine weitere Verbindung durch Syrien wird ebenfalls genannt. Zudem möchte Bagdad Öl über das Mittelmeer nach Europa liefern.

    Frankreich könnte dabei ein wichtiger Markt werden. Der irakische Ministerpräsident sprach von einer größeren Rolle Europas bei den künftigen Ölexporten seines Landes.

    Gleichzeitig will der Irak seine Ölproduktion deutlich steigern. Al-Saidi sagte, die Produktion solle langfristig auf neun bis zehn Millionen Barrel pro Tag steigen. Nach seinen Angaben könnte etwa die Hälfte dieser Menge nach Europa und in andere westliche Märkte gehen.

    Für dieses Ziel braucht der Irak neue Anlagen, Transportwege und Investitionen. Genau hier könnten deutsche Unternehmen eine Rolle spielen. Deutsche Technik könnte beim Ausbau der Energieversorgung und anderer Bereiche eingesetzt werden.

    Deutschland und der Irak haben bei dem Besuch einen Aktionsplan für ihre weitere Zusammenarbeit vereinbart. Er soll neue Projekte ermöglichen und die wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen.

    Bundeskanzler Merz sagte, Deutschland habe ein Interesse an einem starken und erfolgreichen Irak. Dabei verwies er auch auf die politische Lage im Land.

    Nach Ansicht von Merz sind gute Beziehungen zwischen der Regierung in Bagdad und den Kurden im Norden wichtig. Eine stabile Zusammenarbeit innerhalb des Landes kann auch für Investoren von Bedeutung sein.

    Deutsche Unternehmen sind bereits im Irak aktiv. Sie arbeiten unter anderem an Projekten für die Energieversorgung. Auch die Abfallwirtschaft gehört zu den Bereichen, in denen deutsche Firmen tätig sind.

    Ein wichtiges Beispiel ist Siemens Energy. Das Unternehmen hat mit der irakischen Regierung eine Vereinbarung über die Stromversorgung geschlossen. Das Abkommen wurde nach dem Treffen von Merz und al-Saidi unterzeichnet.

    Die Stromversorgung ist ein zentraler Teil des Wiederaufbaus. Der Irak hat in diesem Bereich seit Jahren mit Problemen zu kämpfen. Neue Anlagen und moderne Technik sollen die Versorgung verbessern.

    Für weitere deutsche Investitionen müssen nach Ansicht von Merz jedoch bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Unternehmen brauchen klare Regeln und verlässliche Verfahren.

    Ein wichtiges Thema ist dabei die Korruption. Merz sagte, Deutschland wünsche weitere Fortschritte bei der Bekämpfung von Korruption im Irak. Auch die Verwaltung müsse transparenter und effizienter werden.

    Der Bundeskanzler sagte, Deutschland wolle den Irak bei diesen Veränderungen unterstützen. Dabei gehe es um einen Staat, in dem Recht und klare Regeln eine wichtige Grundlage bilden.

    Für beide Länder ergeben sich daraus neue Möglichkeiten. Der Irak kann deutsche Technik und Erfahrung für den Wiederaufbau nutzen. Deutschland kann seine wirtschaftlichen Beziehungen zu einem wichtigen Rohstoffland ausbauen.

    Vor allem der Energiesektor bietet großes Potenzial. Bagdad will mehr Öl produzieren und neue Märkte in Europa erreichen. Deutschland könnte zugleich bei Energieprojekten und Infrastruktur eine größere Rolle spielen.

    Ob aus den Plänen konkrete Pipeline- und Lieferprojekte entstehen, ist noch offen. Dafür sind weitere Gespräche und Investitionen nötig.

    Der neue Aktionsplan schafft jedoch einen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit. Energie, Infrastruktur, Handel und Investitionen dürften dabei wichtige Themen bleiben.

    Der Besuch in Berlin zeigt damit das Interesse beider Seiten an engeren Beziehungen. Für den Irak steht der Wiederaufbau im Mittelpunkt. Deutschland sieht zugleich Chancen für Unternehmen und eine stärkere wirtschaftliche Partnerschaft.

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