Close Menu
Gernews
    What's Hot

    Reflecting Pool Streit Verfahren gegen Hearn beendet

    August 1, 2026

    Klimawandel Waldbrandgefahr in Spanien steigt stark

    August 1, 2026

    TC Rot Gold Wuppertal begeistert Kinder im Feriencamp

    July 30, 2026
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Trending
    • Reflecting Pool Streit Verfahren gegen Hearn beendet
    • Klimawandel Waldbrandgefahr in Spanien steigt stark
    • TC Rot Gold Wuppertal begeistert Kinder im Feriencamp
    • EU Schutzstatus Ukrainer Männer wird verschärft
    • Tour de France Start im Osten rückt näher
    • BMW Stellenabbau Weltweit betrifft 8000 Jobs
    • Berlin CSD Anschlag Debatte über Sicherheitsgesetze
    • Stadion am Zoo Wuppertal prägt ein ganzes Leben
    GernewsGernews
    Subscribe
    • Ausland
    • Gesellschaft
    • Inlandnews
    • News
    • Politik
    • Sport
    • Weltpolitik
    • Wirtschaft
    • Wissenschaft
    Gernews
    Home»Wirtschaft»DIW-Chef Fratzscher erwartet Mehrwertsteuererhöhung auf 21 Prozent
    Wirtschaft

    DIW-Chef Fratzscher erwartet Mehrwertsteuererhöhung auf 21 Prozent

    By February 17, 2026No Comments2 Mins Read
    Facebook Twitter LinkedIn Telegram Pinterest Tumblr Reddit WhatsApp Email
    Share
    Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

    Nach einer temporären Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie rechnet der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, mit einer generellen Anhebung der Steuer. Er prognostiziert, dass die schwarz-rote Koalition die Mehrwertsteuer von aktuell 19 auf 21 Prozent erhöhen wird, um ein Haushaltsloch von über 130 Milliarden Euro in den Jahren 2027 bis 2029 zu stopfen. Eine solche Erhöhung könnte dem Staat zwar 30 Milliarden Euro einbringen, sei jedoch sozial fatal, da sie Menschen mit geringen Einkommen überproportional stark treffen würde. Fratzscher verweist auf die festgefahrenen Positionen der Koalitionsparteien: Die Union lehnt Steuererhöhungen ab, während die SPD nicht bereit ist, im Sozialstaat zu sparen.

    Statt einer Mehrwertsteuererhöhung fordert der Ökonom Marcel Fratzscher grundlegende Reformen. Dazu gehört die Abschaffung klimaschädlicher Steuersubventionen im Umfang von 60 Milliarden Euro, wie das Diesel-Privileg und die Pendlerpauschale. Zudem plädiert er für die weitgehende Abschaffung der Minijobs, die er als „Riesenhürde“ für mehr Beschäftigung und Wachstum bezeichnet. Die sieben Millionen Minijobber könnten zwar 603 Euro ohne Steuerabgaben verdienen, müssten aber unverhältnismäßig viel arbeiten, um darüber hinaus auf ein existenzsicherndes Einkommen zu kommen. Fratzscher sieht lediglich eine Begrenzung auf Studierende und Rentner als sinnvoll an. Auch das Ehegattensplitting, das 22 Milliarden Euro kostet, müsse durch ein Realsplitting ersetzt werden.

    Die Mehrwertsteuer, auch als Umsatzsteuer bekannt, wird auf im Inland erbrachte Dienstleistungen und gelieferte Waren erhoben. Zuletzt wurde sie im Jahr 2024 im Bereich der Gastronomie für vor Ort konsumierte Speisen gesenkt, davor im Jahr 2007 von 16 auf 19 Prozent erhöht. Für bestimmte Waren und Dienstleistungen, wie Lebensmittel, gelten reduzierte Umsatzsteuersätze. Parallel zur Diskussion um die Mehrwertsteuer werden auch Änderungen an der Einkommensteuer debattiert. Während CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann Entlastungen für höhere Einkommen vorschlägt, indem der Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro statt 68.000 Euro greift, kündigt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) steuerliche Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislaturperiode an.

    Die Prognosen von Marcel Fratzscher zeigen das Dilemma der aktuellen Koalition auf, die angesichts des enormen Haushaltslochs nach Lösungen sucht. Die vorgeschlagene Mehrwertsteuererhöhung erscheint als ein politisch bequemer, aber sozial umstrittener Weg. Fratzschers Alternativvorschläge, die den Abbau von Subventionen und strukturelle Reformen wie die Abschaffung von Minijobs und die Neugestaltung des Ehegattensplittings umfassen, könnten das Defizit ebenfalls decken und gleichzeitig die Wirtschaft gerechter und nachhaltiger gestalten. Die anhaltende Debatte um verschiedene Steuerreformen unterstreicht die Komplexität der fiskalischen Herausforderungen und die divergierenden Prioritäten innerhalb der Regierung.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram Email
    Previous ArticleSavannah Guthrie appelliert: Hoffnung im Entführungsfall ihrer Mutter
    Next Article Linnemann offen für Nicht-Politiker bei Bundespräsidentenwahl 2027

    Related Posts

    Bayer Glyphosat Podcast Skandal Ursprung enthüllt

    June 11, 2026

    German Grid Stake EU Approval Deal Update

    May 26, 2026

    Renault Twingo Elektro wirkt überraschend lieb

    May 24, 2026
    Add A Comment
    Leave A Reply Cancel Reply

    Neueste Nachrichten

    Stadion am Zoo Wuppertal prägt ein ganzes Leben

    July 28, 2026

    ICE Schüsse Maine lösen interne Untersuchung aus

    July 27, 2026

    Milei Brasilien Diplomatische Krise verschärft Spannungen

    July 27, 2026

    BDI Deindustrialisierung Deutschland sorgt für Sorge

    July 26, 2026
    Trendnachrichten

    DB Cargo Stellenabbau: Fast die Hälfte der Jobs weg

    Wirtschaft February 19, 2026

    DB Cargo, die kriselnde Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn, hat einen massiven Stellenabbau in Deutschland angekündigt.…

    Ver.di Nürnberg: Nach Pulver-Drohbrief Schulung für Mitarbeiter

    February 21, 2026

    Irankrieg Flugverkehr: Chaos an Golf-Drehkreuzen nach Angriffen

    March 1, 2026

    Unerwartete Wende: Netflix zieht sich aus Warner Bros. Übernahme zurück

    February 27, 2026

    Gernews Post liefert fesselnde Geschichten, aktuelle Nachrichten, Sport und Kultur – mit mutigen Perspektiven und zeitnahen Updates, um die Leser weltweit informiert, inspiriert und verbunden zu halten.

    We're social. Connect with us:

    Facebook Instagram LinkedIn
    Kategorien
    • Ausland
    • Gesellschaft
    • Inlandnews
    • News
    • Politik
    • Sport
    • Weltpolitik
    • Wirtschaft
    • Wissenschaft
    Wichtiger Link
    • Nutzungsbedingungen
    • Haftungsausschluss
    • Kontaktieren Sie uns
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    All Rights Reserved © 2026 Gernews.

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.