Der Fußball-Weltverband FIFA hat ein neues kostenpflichtiges Fan-Angebot gestartet. Kurz vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft können Fans persönliche Grüße auf den Stadion-Anzeigetafeln zeigen lassen. Das Angebot kostet 79 US-Dollar, also rund 68,50 Euro.
Die Aktion trägt den Namen „Super Shoutout“. Fans können ihren Namen oder eine kurze Nachricht für einzelne Spiele buchen. Dafür hat die FIFA eine eigene Online-Plattform eingerichtet. Die Buchung muss im Voraus erfolgen.
Die Nachrichten erscheinen auf den großen Anzeigetafeln in den Stadien. Sie werden vor dem Anpfiff angezeigt. Während des Spiels gibt es keine Einblendungen. Wann genau die Nachricht erscheint, ist nicht festgelegt.
Die FIFA FIFA hat klare Regeln für den Inhalt der Botschaften. Verboten sind beleidigende, diskriminierende oder politische Inhalte. Auch Werbung oder persönliche Kontaktdaten sind nicht erlaubt. Außerdem darf die FIFA jede Nachricht ablehnen oder ändern.
Die Texte sind stark begrenzt. Jede Botschaft darf nur 30 Zeichen lang sein. Emojis sind ebenfalls verboten. Dadurch sind nur sehr kurze Grüße möglich.
Trotz der Einschränkungen gibt es kreative Ideen. Laut den Regeln könnte sogar ein kurzer Heiratsantrag erlaubt sein. Viele Fans sehen darin eine lustige Möglichkeit, andere kritisieren den Preis.
Die FIFA FIFA will mit dem Angebot neue Fan-Erlebnisse schaffen. Gleichzeitig bringt das Modell zusätzliche Einnahmen für den Weltverband. Kritiker sehen darin eine weitere Kommerzialisierung des Fußballs.
Die Anzeige ist jedoch nicht garantiert. Zeitpunkt und Dauer können variieren. Fans wissen also nicht sicher, wann oder ob ihre Nachricht genau sichtbar wird. Sie wird außerdem nur vor dem Spiel gezeigt.
Die Reaktionen auf das Angebot sind gemischt. Einige Fans finden die Idee spannend und unterhaltsam. Andere halten den Preis für zu hoch für eine sehr kurze Botschaft ohne Garantie auf Sichtbarkeit.
Die FIFA testet damit neue digitale Angebote rund um die Weltmeisterschaft. Der Verband setzt immer stärker auf bezahlte Fan-Erlebnisse. Ob sich das Modell durchsetzt, bleibt offen.

