Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bekannt gegeben, dass Kyjiws Sicherheitsdienste erfolgreich mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert haben. Russische Söldner sollen Anschläge auf Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und Medienvertreter geplant haben. Selenskyj hob hervor, dass es sich um bekannte Persönlichkeiten handelte und die Verhinderung dieser Verbrechen ein “bedeutendes Ergebnis” darstelle. Diese Enthüllung kommt kurz vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges, was die anhaltenden Bedrohungen für die ukrainische Führung und wichtige Persönlichkeiten unterstreicht. Die ukrainischen Behörden haben damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der nationalen Sicherheit geleistet und potenzielle Destabilisierungsversuche Russlands im Vorfeld des Jahrestages vereitelt. Die Bekämpfung solcher Infiltrationsversuche ist ein kontinuierlicher Kampf, der die Wachsamkeit und Effektivität der ukrainischen Geheimdienste beweist.
Der ukrainische Präsident dankte den Behörden ausdrücklich für ihren Einsatz und den Schutz der Bürger angesichts dieser ernsthaften Bedrohung. Die Meldung erfolgte wenige Tage vor dem 24. Februar, dem Tag, an dem der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in sein fünftes Jahr geht. Dieser Jahrestag erinnert an die anhaltende Aggression und die Notwendigkeit, sowohl die militärische Verteidigung als auch die innere Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Die Abwehr der Attentatspläne zeigt, dass Russland weiterhin versucht, die Ukraine nicht nur militärisch, sondern auch durch gezielte Angriffe auf Führungspersönlichkeiten und wichtige Multiplikatoren zu schwächen. Selenskyjs Botschaft sollte auch das Vertrauen in die staatlichen Institutionen stärken, die trotz des Krieges ihre Aufgaben erfüllen und die Bevölkerung schützen. Die Prävention solcher Anschläge ist entscheidend, um die Stabilität und Moral des Landes aufrechtzuerhalten.
Mit Blick auf die laufenden Bemühungen um ein Kriegsende betonte Selenskyj die Notwendigkeit, Europa stärker in die Verhandlungen einzubinden, die derzeit unter US-Vermittlung stattfinden. Für die kommende Woche sind Treffen mit europäischen Partnern geplant, um eine enge Abstimmung zu gewährleisten und Europas Rolle in diesen Prozessen zu stärken. Russland lehnt eine Beteiligung der Europäer an den Verhandlungen ab und betrachtet sie aufgrund ihrer Waffenlieferungen als Kriegspartei. Der Kreml wirft den Europäern vor, primär an einer strategischen Niederlage Russlands interessiert zu sein, nicht an einem echten Frieden. Selenskyj hingegen erklärte, dass den USA bei den Genfer Verhandlungen in der vergangenen Woche klar geworden sei, dass Moskau einem Frieden im Weg stehe. Die Einbindung Europas ist für Kyjiw von zentraler Bedeutung, um eine breitere diplomatische Front zu bilden.
Gleichzeitig forderte Selenskyj erneut weitere Sanktionen gegen Russland seitens der Europäischen Union, um den Druck auf Moskau zur Einstellung der Kampfhandlungen zu erhöhen. Er selbst verhängte Sanktionen gegen 225 Kapitäne von Schiffen der sogenannten Schattenflotte, die russisches Öl transportieren. Darüber hinaus schlug Selenskyj vor, auch Dienstleister im internationalen Seeverkehr zu sanktionieren, die diese Schattenflotte unterstützen. Seine Forderung ist klar: Alle Akteure, die Russland dabei helfen, Geld für den Krieg zu verdienen, müssen bestraft werden. Das Ziel sei es, Russland zu echter Diplomatie und einem Ende des Krieges zu zwingen. Diese Maßnahmen unterstreichen die Entschlossenheit der Ukraine, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um Russlands Kriegsökonomie zu schwächen und den Konflikt auf diplomatischem Wege beizulegen, während gleichzeitig die Sicherheit im Inneren gewährleistet wird.
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