Die wichtigsten europäischen Unterstützer der Ukraine wollen ihre Hilfe für das Land weiter ausbauen. Am Montag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der sogenannten Koalition der Willigen. Die Gruppe unterstützt die Ukraine im Krieg gegen Russland.
Das Treffen wird von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Andy Burnham und Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam geleitet. Nach Angaben des französischen Präsidialamts nimmt auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an dem Treffen teil.
Die Gespräche finden am Montag, dem 24. August, statt. Das Treffen wird in einem gemischten Format abgehalten. Einige Teilnehmer werden persönlich dabei sein. Andere nehmen per Video teil.
Selenskyj wird in Kiew an dem Treffen teilnehmen. Die ukrainische Hauptstadt wurde zuletzt wieder stark von Russland angegriffen. Selenskyj fordert seine Partner daher seit längerem auf, mehr für die Sicherheit seines Landes zu tun.
Auch der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, wird persönlich an dem Treffen teilnehmen. NATO-Vizegeneralsekretärin Radmila Šekerinska nimmt dagegen per Video teil. Das teilten die EU und die NATO mit.
Im Mittelpunkt steht die weitere Unterstützung der Ukraine. Die europäischen Partner wollen zeigen, dass sie weiter hinter dem Land stehen. Zugleich geht es um konkrete Maßnahmen für die Verteidigung gegen russische Angriffe.
Ein wichtiges Thema ist die Luftabwehr. Die Ukraine ist bei den Abwehrsystemen stark gefordert. Russische Angriffe treffen immer wieder Städte und wichtige Einrichtungen. Kiew braucht deshalb weitere Raketen und andere Systeme, um den eigenen Luftraum zu schützen.
Die Teilnehmer wollen auch über den weiteren Druck auf Russland sprechen. Dabei geht es um Maßnahmen, die Moskau wirtschaftlich und politisch stärker treffen sollen. Auch die Finanzierung des russischen Krieges steht im Mittelpunkt.
Ein weiteres Thema sind mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Diese sollen helfen, die Sicherheit des Landes auch nach einem möglichen Ende der Kämpfe zu stärken. Die europäischen Staaten wollen dabei enger zusammenarbeiten.
Für Frankreich, Großbritannien und Deutschland ist das Treffen besonders wichtig. Die drei Länder gehören zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine in Europa. Mit der gemeinsamen Leitung wollen sie ein Zeichen für Geschlossenheit setzen.
Auch die Anwesenheit von NATO und EU zeigt die enge Zusammenarbeit. Die Verteidigung der Ukraine ist für viele europäische Staaten eng mit der Sicherheit des gesamten Kontinents verbunden.
Der Krieg hat auch die Sicherheitslage in Europa stark verändert. Viele Länder haben ihre Verteidigung verstärkt. Gleichzeitig versuchen sie, die Ukraine mit Waffen, Geld und politischer Unterstützung zu helfen.
Großbritannien hat seine Unterstützung für die Ukraine zuletzt erneut bestätigt. Premierminister Andy Burnham erklärte am 18. August, dass sein Land die Ukraine weiter voll unterstützen werde.
Burnham ist seit dem 20. Juli 2026 britischer Premierminister. Er hat damit eine wichtige Rolle bei den aktuellen Gesprächen über die europäische Unterstützung für die Ukraine.
Das Treffen findet zudem am ukrainischen Unabhängigkeitstag statt. Die Wahl dieses Tages hat eine klare politische Bedeutung. Die europäischen Partner wollen damit ihre Unterstützung für die Unabhängigkeit und Sicherheit der Ukraine zeigen.
Für Kiew kommt das Treffen zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die Angriffe aus Russland setzen das Land weiter unter Druck. Die ukrainische Führung erwartet von ihren Partnern daher mehr Hilfe bei der Luftabwehr und bei der militärischen Unterstützung.
Die Koalition der Willigen will mit dem Treffen zeigen, dass die Unterstützung für die Ukraine trotz des langen Krieges bestehen bleibt. Die Gespräche sollen zudem die Zusammenarbeit zwischen Europa, der Ukraine und der NATO weiter stärken.
Am Montag soll deshalb nicht nur über politische Ziele gesprochen werden. Die Teilnehmer wollen auch prüfen, welche konkrete Hilfe kurzfristig möglich ist. Für die Ukraine bleibt besonders die Verteidigung gegen russische Luftangriffe ein dringendes Thema.
Das Treffen in Kiew wird damit zu einem wichtigen Signal der europäischen Geschlossenheit. Macron, Burnham und Merz wollen gemeinsam mit ihren Partnern deutlich machen, dass die Ukraine weiter auf Unterstützung aus Europa zählen kann.

