Ein unerwarteter Vorfall erschüttert die angespannte Lage im Nahen Osten: Drei US-amerikanische F-15E Strike Eagles wurden am 1. März um 23:03 Uhr über Kuwait von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen. Was als Verteidigung gegen mutmaßlich iranische Kampfflugzeuge gedacht war, entpuppte sich als tragischer Fall von Eigenbeschuss. Augenzeugenvideos zeigen eine der getroffenen Maschinen in Flammen, während zwei Besatzungsmitglieder sich offenbar rechtzeitig mit Fallschirmen retten konnten. Obwohl die Bilder nicht unabhängig verifizierbar sind, wurde der Vorfall von sowohl amerikanischen als auch kuwaitischen Stellen bestätigt. Das US-Zentralkommando kommentierte den Absturz auf X als „offensichtlichen Vorfall von Eigenbeschuss“ im Rahmen der „Operation Epic Fury“.
Die offizielle Reaktion in Washington fiel äußerst knapp aus. Bei einer Pressekonferenz äußerten sich US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Oberste US-Militärberater Dan Caine nur sehr zurückhaltend zu den Details des Geschehens. Caine bestätigte den Verlust der drei F-15E und die Unversehrtheit der Besatzungen, betonte jedoch, dass der Vorfall nicht auf feindliches Feuer zurückzuführen sei. Er lehnte weitere Kommentare unter Verweis auf eine laufende Untersuchung ab. Auch Minister Hegseth hielt sich bedeckt und gab keine zusätzlichen Informationen zur Ursache oder den genauen Umständen des Abschusses preis.
Trotz der Unklarheiten hinsichtlich des Eigenbeschusses nutzte Verteidigungsminister Hegseth die Gelegenheit, eine unmissverständliche Drohung an den Iran und seine Verbündeten auszusprechen. „Wenn Sie Amerikaner töten, wenn Sie Amerikaner irgendwo auf der Welt bedrohen, werden wir Sie ohne Entschuldigung und ohne zu zögern jagen und töten“, erklärte der Republikaner. Diese martialische Rhetorik scheint die aktuelle Eskalation jedoch nicht zu bremsen. Die USA und Israel setzen ihre Angriffe auf Ziele im Iran fort, während Teheran mit anhaltenden Gegenschlägen antwortet.
Die iranischen Vergeltungsschläge richten sich gezielt auch gegen US-Militärstützpunkte in der Region, darunter Standorte in Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und eben Kuwait. Laut Angaben des US-Militärs haben diese Angriffe seit dem Wochenende bereits das Leben von vier amerikanischen Soldaten gefordert. Der Vorfall des Eigenbeschusses über Kuwait unterstreicht die extrem hohe Anspannung und die damit verbundenen Risiken in einer Region, die sich zunehmend in einem direkten Schlagabtausch zwischen den beteiligten Mächten befindet.
Source: Read Original

